5/26/2011

Bruno Büchner

Bruno Büchner (* 28. Juni 1871 in Alt-Gersdorf; † 30. November 1943 in Munderfing), war ein deutscher Rad- und Autorennfahrer sowie Luftfahrtpionier.

Bruno Büchner wuchs als Sohn eines Buchhalters in Ebersbach auf. Nach einem Realschulabschluss besuchte er die Ingenieursschule in Mittweida, anschließend machte er ein Praktikum bei Dürkopp & Co. in Bielefeld. Nach Abschluss seines Studiums erhielt er eine Anstellung bei den Puch-Werken in Graz.

Mit dem Radsport begann Büchner in der „Grazer Trainierschule“ von Alexander Gayer, der als erster offiziell anerkannter Radsporttrainer gilt.[2] 1893 nahm er an der 582 Kilometer langen Distanzradfahrt Wien–Berlin teil und kam als Zehnter nach 36 Stunden und 37 Minuten ins Ziel.[3] Hauptsächlich fuhr Büchner jedoch Rennen auf der Bahn, und die zunächst noch auf dem Hochrad. So gewann er 1895 die Meisterschaft von Böhmen und im Jahr darauf die Hochradmeisterschaft von Österreich in Graz. Anschließend wechselte er auf das Niederrad und gewann die Meisterschaft von Rumänien. 1896 wurde er Zweiter der deutschen Meisterschaft im Sprint hinter dem späteren Weltmeister Willy Arend. Gemeinsam mit dem österreichischen Rennfahrer Franz Seidl bildete er ein erfolgreiches Tandempaar.[4]
Im Jahre 1900 beendete Büchner seine Rennfahrer-Karriere, hauptsächlich weil er nach einem Sturz in Leipzig zwei Jahre zuvor nur noch wenig Erfolg hatte. Noch 1908 wurde er in einer Statistik mit einer Gewinnsumme von 10.685 Mark auf Platz 10 der erfolgreichsten deutschen Flieger (Sprinter) auf ausländischen Bahnen 1895-1908 geführt.[5] Gegen Ende seiner Rennfahrer-Laufbahn eröffnete Büchner in der Nähe des Sportparks Friedenau in Berlin ein Restaurant, in dem die Rennfahrer-Kollegen verkehrten, und eine Rennfahrerschule, beides ohne geschäftlichen Erfolg

http://de.wikipedia.org/wiki/Bruno_B%C3%BCchner

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