5/19/2011

Nickel Eisen Akkumulator

Der Nickel-Eisen-Akkumulator, auch Edison-Akkumulator[1], ist verwandt mit dem Nickel-Cadmium-Akkumulator, allerdings wird statt des giftigen Cadmiums Eisen verwendet.
Beim Laden überzieht sich die Nickelelektrode mit einem schwarzen Oxidbelag, der beim Entladen wieder verschwindet. Nach dem Aufladen ist zwischen den Elektroden eine Spannung von typisch etwa 1,3 Volt messbar, also etwas niedriger als die Ladeschlussspannung des NiCd-Systems von 1,4 V.

Am Eisen–Nickel–Akkumulator laufen folgende Reaktionen ab:

Laden [Bearbeiten]

2 Ni(OH)2 + 2 OH → 2 NiO(OH) + 2 H2O + 2 e
Fe(OH)2 + 2 e → Fe + 2 OH
Beim Entladen erfolgen die umgekehrten Reaktionen.
Der Akkumulator ist mit 20%iger Kalilauge gefüllt. Ältere Bauformen benutzten ein Glasgefäß als Zellenkörper, der notwendige Luftabschluss (Schutz vor Kohlendioxid) erfolgte durch Bedecken des Elektrolyten mit einer dünnen Ölschicht. Die zweite Generation benutzte oft einen geschweißten Blechbehälter, modernere Formen ein Kunststoffgehäuse. Der Luftabschluss wird hier durch ein eingeschraubtes Überdruckventil realisiert. Dieser wie auch die Schraubanschlüs

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